Patrick Rothfuss: Literatur mit großem L?

Vor einem knappen Monat noch hatte wir hier eine engagierte Diskussion über die Äußerungen des Jugendbuchautors Klaus Kordon zur Fantasy. WIr wissen alle, was von abfälligen Bemerkungen dieser Art zu halten ist.

Ganz und gar nicht abfällig hat sich kürzlich Denis Scheck, der Literaturkritiker des Ersten Deutschen Fernsehens, über “Der Name des Windes” von Patrick Rothfuss geäußert:

“Es gibt gar nicht wenige Menschen, die können bestimmte Arten von Literatur nicht ausstehen. Sie mögen einfach keine Fantasy oder keine Sciencefiction, so wie man vielleicht keine Muscheln mag oder keinen Brokkoli. Mir liegt es fern, hier missionieren zu wollen – höchstens durch den Hinweis, dass unser Leben und unsere Literatur schon armselig genug sind, auch ohne dass man die Palette des Möglichen noch mutwillig einschränkt.”

Sehr schön: Die Palette des Möglichen mutwillig einschränken. Das unterstellt ausschließlich dogmatisch denkenden Kritikern der phantastischen Literatur Fantasielosigkeit und den Willen zur Schwarz-Weiß-Malerei.

Und weiter sagt Scheck, dass “Der Name des Windes” “…ein exzeptionell intelligenter Fantasy-Roman von Patrick Rothfuss” sei.

Nun, dem stimme ich uneingeschränkt zu.

Hier geht’s zur kompletten Besprechung.

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