Editorial Oktober 2008

Liebe Leserinnen und Leser!

Im Monat der Frankfurter Buchmesse richten wir unser Augenmerk auf eine eher stiefmütterlich behandelte Literaturgattung: Kurzgeschichten. Im CouchTalk erörtern drei Akteure - ein Lektor, ein Verleger und eine Autorin - der Genreszene, warum Kurzprosa im deutschsprachigen Raum ein Schattendasein führt.

Zwar gibt es einige Kleinverlage wie Wurdack, Atlantis oder Blitz, die regelmäßig Anthologien veröffentlichen. Doch das große Geld ist damit nicht zu verdienen. Wohl ein  Grund, warum der Idealismus, mit denen die oben genannten ihre Editionen zusammenstellen, bei den marktbeherrschenden Verlagen nicht zu finden ist. Sie haben mit Erziehung ihrer Leser nichts am Hut, sie sind Kaufleute. Und wenn der Markt nach Epen ruft, dann bekommt er sie, ganz einfach, oder?

Damit das Thema aber nicht nur von den Granden des Verlagsbetriebes besprochen wird, werden wir in diesem Monat im Blog einige Kurzgeschichten-Rezensionen veröffentlichen.

Soviel zum Inhalt. Was die Verpackung angeht, so könnt ihr euch auf eine neue Optik der Phantastik-Couch freuen. Zum zweieinhalbjährigen Jubiläum gönnen wir uns ein neues und frischeres Layout. Lasst euch überraschen, zum Start der Buchmesse am 15. Oktober gehen wir damit online. Auch unser Weblog wird dann mit erweiterten Funktionen ausgestattet.

Also, gute Unterhaltung wünscht euer

Frank A. Dudley
Chefredakteur

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