Isaac Asimov präsentiert: Der letzte Mensch auf Erden
Schon im Vorwort der Anthologie entwickelt Asimov den Gedanken, dass die Vorstellung des letzten Menschen auf Erden bereits seit 5000 Jahren aktuell ist. Damals, so Asimov, hat der erste Science-Fiction-Autor der Welt die Flutkatastrophe im sumerischen Zweistromland zum Anlass genommen, daraus einen Dauerbrenner an der Büchertheke der menschlichen Mythen zu verfassen: Das Gilgamesch-Epos. Dass sich diverse andere Kulturen daraus eigene Versionen gebastelt haben, dürfte hinlänglich bekannt sein.
Warum Asimov es nun Anfang der 1980er Jahre wichtig fand, eine Kurzgeschichtensammlung zu dem Thema herauszugeben, kann ich an dieser Stelle nur vermuten. Vielleicht waren es der Kalte Krieg und die Nachrüstungsbeschlüsse in jenen Jahren, der die atomare Auslöschung der menschlichen Kultur so furchtbar greifbar machte.
Tags: Gilgamesch, Isaac Asimov, Poul Anderson, Science-Fiction
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