Elvis, Burgerking und die Rosenkreuzer
Weitaus weniger profan als diese angebliche Fastfood-Speisung sind die Verbindungen, die man Elvis zu den Rosenkreuzern nachsagt. Und das geht so: Tief religiös wie er war, hatte Presley eine starke Neigung zu Gospel-Songs entwickelt und war eigentlich ein Vorreiter des Christian Rock, der in den USA in bestimmten Kreisen heute so populär ist. Und manch einer stellt sogar direkte Vergleiche zwischen Elvis und Jesus her. Wie zum Beispiel, dass beide dasselbe Sternzeichen hatten (Steinbock), dass Jesus 40 Tage gefastet hat und auch Elvis extreme Essgewohnheiten an den Tag legte, oder dass der Heiland übers Wasser ging und „The King“ vor Hawaii gesurft ist.
Nun, auffällig ist jedenfalls, dass sich Elvis mit Ketten und Broschen schmückte, die die Symbole der Rosenkreuzer und Templer trugen. Diese Website hat ein paar hübsche angebliche Beweisfotos. Dort stellt man auch diese sehr unbequemen Fragen:
„Warum hatte Elvis eine Vision von Jesus und Stalin, was hatte es mit der bizarren theosophischen Rede auf sich, die er vor dem Jaycee-Kommittee zwei Wochen nach seinem FBI-Besuch in Washington hielt? Hatte Elvis’ theosophisches Interesse etwas mit seinem Drogenproblem zu tun? War es Zufall, dass Elvis im selben Monat starb, in dem MKULTRA (CIA Gedankenkontrolle-Projekt), als der Senat davon erfuhr?“
Starker Tobak, hm, Dan Brown? Übrigens: Wann erscheint eigentlich Ihr nächster Roman? Bei Amazon ist er schon seeehr lange angekündigt … Also, Rosenkreuzer, die CIA und der King beim Burgerbrater – das sollte für einen Topp-Mysterythriller doch ausreichen, oder?
Apropos Gedankenkontrolle: Da gab’s doch dieses wunderschöne Lied von Elvis, „Suspicious Minds“. War’s etwa ein versteckter Hinweis auf die amerikanische Hirnpolizei? Kann man die Botschaft entschlüsseln, wenn man die LP rückwärts abspielt? Da hilft nur der Selbstversuch, gleich heute Abend mit der richtigen Singstar-DVD und der Playstation: „There you go again, asking where I’ve been …“ Yeah, baby.
Einen phantastischen Tag wünscht
Frank Dudley
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